Am vergangenen Samstag feierte der langjährige Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, Gerhard Hettinger, seinen 65sten Geburtstag. In über 30 Jahren an der Spitze hat der gelernte Werkzeugmacher und studierte Feinwerktechniker wesentlich zum Aufbau und Erfolg des Unternehmens beigetragen und dessen Gesicht entscheidend mit geprägt. Auch wenn er sich bereits auf ausgedehnte Radtouren und weitere Unternehmungen im Kreise seiner Familie freut, wird Hettinger "seinem" Unternehmen Bürkert weiterhin in beratender Funktion und unserer Region besonders im Hinblick auf die Belange der Jugend und der Bildungsförderung treu bleiben.
"Ausgezeichnet" ist ein Attribut, das man bei Gerhard Hettinger ruhig wörtlich nehmen darf. Mit dazu beigetragen hat beispielsweise das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das ihm im November 2002 die Ehrensenatorwürde der Berufsakademie Mosbach verlieh. Und das aus gutem Grund: Wie kein anderer hat Gerhard Hettinger sich für intensive Nachwuchsförderung und Ausbildung eingesetzt. Die gezielte Förderung von Talenten durch ganzheitliche persönliche Entwicklung war und ist sein ganz besonderes Anliegen.
Lebenslanges Lernen heißt das Prinzip, das Gerhard Hettinger bereits für sich gewählt hatte, als dieses Schlagwort noch gar nicht existierte. Der Ausbildung zum Werkzeugmacher folgte, angeregt von Christian Bürkert, das Studium der Fertigungs- und Feinwerktechnik in Berlin. Nach beruflichen Aufenthalten in den USA und England und nach dem frühen Tod seines Mentors und Förderers übernahm Hettinger die Geschäftsführung der Bürkert-Gruppe. Im Sinne von Christian Bürkert setzte er alles daran, das Unternehmen mit Innovation und Engagement weiter zum Erfolg zu führen.
Die Erschließung neuer Geschäftsfelder, das Entwickeln neuer Ideen und die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung, mit der das Unternehmen seinen Nachwuchs selbst heranzieht, sind die Grundpfeiler für den Erfolg von Bürkert. Interne Personalentwicklung stand für Gerhard Hettinger immer an erster Stelle, und auch weiterhin legt das Unternehmen großen Wert auf die Weiterbildung. Das Schulungszentrum ist der sichtbare Ausdruck dafür. Wie Gerhard Hettinger im "Unruhestand" weiterhin seinen Wissensdurst stillen wird? Seine Tätigkeit in verschiedenen Unternehmensgremien, sein soziales Engagement sowie seine Liebe zu Kunst und Natur werden ihm sicher dabei helfen.