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Freitag, 15. April 2005

Erster Preis der Landesstiftung für Juniorfirma

7.500.- Euro und die beste Platzierung beim 4. Wettbewerb Beruflicher Schulen der Landesstiftung Baden-Württemberg: das sind die Lorbeeren für eine engagierte und zukunftsorientierte Projektarbeit von Schülerinnen und Schülern der Kaufmännischen Schule in Künzelsau.
Die Freude war riesengroß, der Jubelschrei nicht zu überhören. Kultusministerin Dr. Annette Schavan und Professor Dr. Claus Eiselstein von der Landesstiftung überreichten im Haus der Wirtschaft einen Scheck über 7.500.- Euro und zeigten sich begeistert von der Idee der Schülerinnen und Schüler aus Künzelsau. "Duale Ausbildung im Verbund mit einer Juniorfirma" - so war das Projekt überschrieben, das im Wettbewerb eingereicht wurde. Normalerweise erhält ein Schulabgänger einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb und besucht an zwei Tagen die Berufsschule. Im Falle dieses Projektes fungiert die Juniorfirma als Ausbildungsbetrieb und "verleiht" den Azubi an Partnerfirmen, die die Ausbildung in jeweils bestimmten Fachbereichen übernehmen. So konnten zwei Ausbildungsplätze zusätzlich geschaffen werden. Die teilnehmenden Firmen sind einerseits die Patenfirmen der Juniorfirma JTK (Bürkert, Landratsamt Hohenlohe, Stahl, Ziehl-Abegg) sowie die Firmen ebm-papst und Würth.

Die Resonanz auf das Projekt selbst war bisher sehr positiv und jetzt gab es auch noch den Preis der Landesstiftung. Von insgesamt 90 Beiträgen hatten die Juroren 30 Projekte in die Endausscheidung nominiert. Die ersten drei Plätze wurden wegen der hohen Teilnehmerzahl und der interessanten und förderungswürdigen Projekte geteilt vergeben.

"Theoretisch wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die baden-württembergischen beruflichen Schulen die besten in Deutschland sind", sagte Kultusministerin Schavan bei der Preisverleihung. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs sei der praktische Beweis für diese Aussage und der Wettbewerb der Landesstiftung ein Markenzeichen für die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft von Schülern und Lehrern.

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