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Jugend forscht 2016

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Von Markus Baumann (Gastautor) | 07.03.2016

Vom 25.- 27. Februar 2016 fand der 18. Regionalwettbewerb von Jugend forscht am Campus der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau statt. Fast 150 Teilnehmer stellten 80 Projekte aus. Darunter auch sechs Azubis der Firma Bürkert die mit den zwei Projekten „BEM 14/16“ und „COC“ an den Start gingen. Ihr möchtet wissen was es damit auf sich hat?

Die Ideenfindung
Im vergangenen Frühling begannen wir damit, uns in Kleingruppen zusammenzufinden, um Ideen für ein Jugend-forscht-Projekt zu finden. Dabei haben wir uns für zwei verschiedene Projekte entschieden:

Unsere erste Idee war eine Erinnerungsfunktion für Motorradfahrer, die nach dem Abbiegen vergessen haben ihren Blinker auszuschalten. Eine solche Funktion ist besonders deshalb wichtig, weil sich bei Motorrädern, anders als bei Autos, der Blinker nicht automatisch zurückstellt. Dadurch kann es zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommen, die schnell in einem Unfall enden.

Die zweite Idee war eine Schraube, die den Ölwechsel bei Fahrzeugen erleichtert, um beispielsweise verschmutze Hände oder Ölflecken auf dem Boden zu vermeiden.

Die Umsetzungen

„BEM 14/16“ (Blink-Erinnerungs-Modul Ø 14,16)
Nach längerer Recherche, Entwicklungsarbeit und einigen verworfenen Ideen haben wir uns für einen Einschub in den Motorradlenker entschieden. In ihm steckt ein 12V-Motor der mit einer Schwungmasse bestückt ist und somit eine Vibration erzeugt, sobald er eingeschaltet wird. Da die Vibration nicht sofort nach dem Einschalten des Blinkers beginnen soll, haben wir noch eine Zeitverzögerung auf einer SMD-Platine verbaut, so dass der Motor erst 20 Sekunden, nachdem der Blinker eingeschaltet wird, anfängt zu vibrieren.

Die 14 bzw. die 16 steht dabei für den Innendurchmesser des Lenkers. Alu-Lenker haben einen Innendurchmesser von 14 mm, wohingegen Stahllenker einen Innendurchmesser von 16 mm haben.

 

COC“ Clean-Oil-Changer
Auch bei diesem Projekt gab es einige Ideen, bis wir zu unserer endgültigen Ablassschraube kamen. Bei dieser haben wir uns von der Dichtfunktion eines Ventils inspirieren lassen. Eine Feder drückt dabei einen Dichtkern auf einen Dichtsitz. Möchte man nun das Öl ablassen, muss man den Stecker aufschrauben. Der Stempel, der auf dem Stecker verschraubt ist, hebt dann den Dichtkern an und das Öl kann ablaufen. Ist das Öl abgelaufen, schraubt man den Stecker heraus und die Schraube dichtet wieder ab.

 

Der Regionalwettbewerb

Am 25. Februar wurde es dann ernst: Wir bauten morgens unsere Stände in der Hochschule auf. Um 9 Uhr begann dann die Jury, bestehend aus zwei Gruppen mit jeweils drei Juroren ihren Rundgang. Als wir an der Reihe waren stellten wir unsere Projekte kurz vor. Zuerst schilderten wir unser  Problem, zeigten ein Video und führten unsere Projekte vor. Die Jury war sichtlich angetan von den Projekten.

Nach dem Ende der Jurierung, fuhren wir gemeinsam zur Firma ebm-papst nach Mulfingen. Dort besichtigten wir die Lehrwerkstatt sowie die Produktion. Anschließend ging es in die Kantine, wo die Regionalsieger bekanntgegeben werden sollten. Für den Sieg in der Kategorie „Arbeitswelt“ hat es dann aber leider für beide Projekte nicht gereicht.

Am Freitag war die Ausstellung für Schüler und Auszubildende geöffnet. Bei der anschließenden Wettbewerbsfeier wurden die weiteren Platzierungen und Sonderpreise vergeben. Wir durften uns dabei über den zweiten und dritten Platz im Regionalwettbewerb freuen.

Am Samstag war die Ausstellung für das öffentliche Publikum geöffnet, dabei konnten sich zahlreiche Besucher die Ausstellung anschauen und bestaunten die verschiedenen Projekte.

Abschließend kann ich sagen, dass ich bei diesem Projekt einiges dazu gelernt habe und es eine schöne Erfahrung zum Ende meiner Lehrzeit war.

Autor: Markus Baumann

Ausbildungsberuf: Ausbildung zum Mechatroniker
Alter: 20
Hobbys: Bogenschießen
Wohnort: Neuenstein
Lieblingsessen in der Kantine: Schnitzel mit Pommes

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