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Jugend forscht ist nur was für Nerds? Von wegen!

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Von Judith Hettinger | 18.02.2020

Im Rahmen der gewerblichen Ausbildung bei Bürkert haben wir die Möglichkeit bei verschiedenen Projekten teilzunehmen – eines davon ist Jugend forscht. Vor knapp einem Jahr haben Stefan, Valeri und ich uns für den naturwissenschaftlichen Schüler- und Jugendwettbewerb angemeldet. Am 13. Februar 2020 war es dann endlich soweit und wir durften unser entwickeltes Produkt zum ersten Mal vorstellen.

Doch erst mal zurück zum Anfang …

Im zweiten Ausbildungsjahr durften wir die verschiedenen Projekte bei Jugend forscht besichtigen, um selbst auf eigene Ideen zu kommen, die wir gerne umsetzen würden. Bei dieser Ausstellung waren auch zwei Teams von Bürkert dabei, die in der Kategorie „Arbeitswelt“ forschten und ihre Projekte vorstellten. Eines der Teams wurde sogar Regionalsieger und durfte auf den Landesentscheid nach Stuttgart fahren.

Ideenfindung

Nachdem wir uns im Mai 2019 mit unseren Ausbildern zusammensetzten und in kleinen Gruppen überlegten, was uns während der Arbeitszeit oder auch in der Freizeit stört oder vielleicht auch ein Risiko birgt, überlegten wir, wie wir diese umsetzen könnten. Wir trugen all unsere verrückten Ideen zusammen und spannen diese weiter. Etwas Richtiges zu finden gestaltete sich schwerer als gedacht.

Aber trotzdem ging uns ein bestimmtes Thema nicht mehr aus dem Kopf. Stefan erzählte uns in einer Pause, dass er am Wochenende auf der Autobahn unterwegs war und die Autobahnraststätte ja bekanntermaßen nicht besonders sauber sind. Er musste an die vielen Menschen denken, die täglich auf diese Toiletten gehen. Somit kamen wir auf die Idee ein Gadget zu entwickeln, mit dem man Türen öffnen kann, ohne dabei die Klinke zu berühren.

Und was nun mit der Idee?

Die Anmeldung für den Wettbewerb war recht simpel. Man musste lediglich angeben in welchem Bereich man forscht (Mathematik/ Informatik, Chemie, Biologie, Physik Raumwissenschaften oder Arbeitswelt) und kurz beschreiben was man vorhat und wie man vorgehen möchte. Ebenfalls gaben wir ein paar Daten von uns an und wer uns bei unserem Projekt unterstützt. Bis Mitte Januar mussten wir eine Ausarbeitung über unser Projekte mit maximal 15 Seiten auf der Homepage von Jugend forscht hochladen. Diese umfasste Bilder von den verschiedenen Prototypen, die wir in der Ausbildungswerkstatt gefertigt hatten, unsere Problemstellung, wie wir diese behoben haben und was wir verbessern würden beziehungsweise was nicht so gut gelaufen ist.

Der große Tag

Tag 1 | Donnerstag, 13.02.2020: Am Donnerstag startete unser Tag schon sehr früh in Richtung Campus Künzelsau, denn bis 9 Uhr musste der Stand fertig aufgebaut sein. Da wir erst am Nachmittag von der Jury bewertet werden sollten, nutzten wir die Zeit und schauten uns die anderen Gruppen an. Gut gestärkt nach dem Mittagessen in der Hochschulmensa am Campus Künzelsau waren wir bereit uns den Fragen der Jury zu stellen und ihnen unser Erfindung vorzustellen. Zufrieden mit unserer Präsentation nutzten wir die übrige Zeit am Nachmittag für eine Werksführung bei der Firma ebm-papst in Mulfingen. 19 Uhr – die Spannung steigt: Alle Gruppen trafen sich in der Kantine bei ebm-papst zur Bekanntgabe des Regionalsiegers. Wir drei erhielten dabei für unseren Türöffner den 3. Platz in der Kategorie Arbeitswelt. Nach einem Abendessen in der Kantine war der lange und aufregende Tag geschafft und wir konnten uns ausruhen, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Tag 2 | Freitag, 14.02.2020: Am Freitag konnten wir etwas länger schlafen und starteten unseren Tag um 8 Uhr. Am Campus angekommen kamen schon bald die ersten Besucher. Diese waren von verschiedenen Schulen aus der Umgebung sowie die interessierte Öffentlichkeit und die Presse. Am Nachmittag wurde der Wettbewerb von Susanne Eisenmann, der Kultusministerin von Baden-Württemberg, und weiteren Politikern aus dem Landkreis besucht. Sie schaute sich die verschiedenen Entwicklungen an, redete mit den Teilnehmern und hielt zum Schluss noch eine kurze Rede. Um 15 Uhr startete die Wettbewerbsfeier, bei der Sonderpreise vergeben wurden und jeder Teilnehmer als Dankeschön eine solarbetriebene Powerbank erhielt. Die Feier wurde durch eine Big Band aufgelockert und ein Zauberer begeisterte mit seinen Tricks die Menge. Ein leckerer Stehimbiss mit kleinen Speisen und Getränken rundete den Abend ab.

Tag 3 | Samstag, 15.02.2020: Ein letztes Mal machten wir uns um 8 Uhr auf den Weg zum Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn. An diesem Tag waren besonders viele Kinder und Rentner zu Gast, die interessiert die vielen guten Ideen begutachteten. Nach einer kurzen Verabschiedung durch die Jugend forscht-Leitung trafen sich alle nochmal in der Mensa zu einem letzten gemeinsamen Mittagessen. Anschließend hieß es zusammenpacken und ab nach Hause.

Die Arbeit am Jugend-forscht Projekt war eine tolle Zeit mit vielen netten Begegnungen und spannenden Erfahrungen. Wir freuen uns sehr, dass wir das Projekt mit dem 3. Platz in der Kategorie Arbeitswelt abschließen konnten und sind gespannt auf die Ideen der kommenden Lehrjahre. Schon jetzt ganz viel Spaß und viel Erfolg!

Autor: Judith Hettinger

Ausbildungsberuf: Mechatronikerin
Alter: 19
Hobbys: Radfahren, Klettern, Trompete & Bariton spielen, Pfadfinder
Wohnort: Ingelfingen
Lieblingsessen in der Kantine: Schnitzel mit Pommes
Musikgeschmack / Lieblingsbands: Pop, Rock

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