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Optimale Produktionsabläufe sicherstellen: Der Ausbildungsberuf Produktionstechnologe

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Von Lucca Di Leo | 03.12.2017

Der duale Ausbildungsberuf Produktionstechnologe beinhaltet viele verschiedene Aufgaben. Unter anderem wird Qualität und Quantität des Produktions- bzw. Arbeitsfelds optimiert und das zu möglichst geringen Kosten. In meinem Blog-Beitrag werde ich euch den Ausbildungsberuf genauer erklären und dessen Aufgaben beschrieben.

Die Voraussetzungen

Du hast grundlegendes technisches Verständnis, logisches Denken, arbeitest schnell und präzise und bist zudem teamfähig? Dann bewirb dich bei uns als Produktionstechnologe! Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Noch besser wäre die allgemeine Hochschulreife. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Wie verläuft die Ausbildung?

Im ersten Ausbildungsjahr lernen wir die Grundlagen der Elektrotechnik wie beispielsweise der Aufbau von Installationsschaltungen, Löten, das Bestücken von Platinen und vieles mehr. Weiterhin werden uns die Grundlagen der Metallbearbeitung beigebracht. Dazu gehört Bohren, Feilen, Drehen  und Fräsen – sowohl mit konventionellen als auch mit CNC-Maschinen. Dies dient dazu, Prototypen selbst anzufertigen und später auch diese zu optimieren.

Im zweiten Ausbildungsjahr werden uns Einblicke in die einzelnen Abteilungen ermöglicht, um möglichst viele Bereiche des Betriebs kennenzulernen und somit später ein umfassendes Verständnis für den Produktionsablauf mitzubringen.

Das dritte und letzte Ausbildungsjahr sind wir im so genannten Azubi-DLC (Azubi Dienstleistungscenter). Dort kommt unser Wissen, das wir uns im ersten und zweiten Ausbildungsjahr angeeignet haben, zum Einsatz. Wir bekommen Aufträge, die uns verschiedene Bereiche zusenden. Wir bearbeiten und optimieren diese oder fertigen sogar neue Produkte wie beispielsweise Schränke, Arbeitstische oder Analgen an.

Wie läuft die Schule ab?

In den meisten dualen Ausbildungsberufen findet die Berufsschule ein bis zwei Mal pro Woche statt. Wir Produktionstechnologen haben hingegen alle sechs Wochen einen zweiwöchigen Blockunterricht. Vorteil dabei ist, dass wir uns besser, intensiver und ununterbrochen auf Klassenarbeiten vorbereiten können. Team- und Projektarbeit wird in der Schule groß geschrieben. Es ist sehr wichtig, in einer Gruppe gemeinsam zu einer Lösung zu kommen. Vergleichbar ist das mit der Projektarbeit im Betrieb.

Da der Beruf noch nicht lange als Ausbildungsberuf angeboten wird, gibt es dementsprechend auch wenige Schulen, die die Ausbildung unterstützen. In ganz Deutschland gibt es drei davon, die für uns nahegelegenste ist in Aalen. Um nicht jeden Tag zur Schule fahren zu müssen, wird uns von Bürkert eine kleine Wohnung in der Nähe zur Verfügung gestellt. Von dort aus sind es nur wenige Minuten zur Schule.

Was machen wir, wenn wir mit der Ausbildung fertig sind?

Ausgelernt sind wir in vielen Bereichen einsetzbar – überall dort, wo es etwas zu verbessern gibt. Als Produktionstechnologen sind wir das Bindeglied zwischen Entwicklung und Produktion. Wir sind von Anfang an bei einem Projekt dabei und begleiten es solange, bis es beim Kunden verbaut wird. Falls das Produkt Probleme aufweist, sind wir Ansprechpartner für Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung sowie den Kunden selbst. Gemeinsam wird dann an einer Lösung gearbeitet.

Eine Abteilungen in der wir Produktionstechnologen ideal eingesetzt werden können, ist das Serienanlaufmanagement (SAM). Diese Abteilung ist für die kontinuierliche Verbesserung der Montageabläufe zuständig. Beispielsweise werden Arbeitsplätze auf Ergonomie, Sicherheit und Produktivität getestet und gegebenenfalls optimiert. Aus sogenannten Cardboards (Kartonagen) werden diese zu Testzwecken aufgebaut, um festzustellen, ob sie den Anforderungen entsprechen. Erst nach Optimierung der Cardboards werden die Arbeitsplätze aus MayTec (Alukonstruktion) konstruiert. Weiterhin schafft das Serienanlaufmanagement eine Verbindung zwischen „Forschung und Entwicklung“ und „Montage und Fertigung“. Entwicklungsergebnisse werden dabei durch Montagehilfen praxisfähig gemacht.

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