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Studieren in einer neuen Umgebung

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Von Gastautor Florian Eder | 28.08.2019

Ingelfingen? Bürkert? Sowohl von dem Ort als auch von der Firma hatte ich noch nie etwas gehört. Meine Heimat ist Bad Brückenau, das liegt etwa 160 km entfernt. An meiner Schule hatten wir die Möglichkeit, uns über passende Studienplätze bei der Arbeitsagentur zu informieren. Dadurch bin ich auf Bürkert aufmerksam geworden und so bewarb ich mich im August 2015 als Student für Angewandte Informatik. So viel kann ich euch schon mal verraten: Es hat geklappt. :-) Zusammen mit meinem Vater machte ich mich auf die zweistündige Reise ins Kochertal und wurde dort herzlich zum Bewerbungsgespräch empfangen. Die Region und nicht zuletzt natürlich auch Bürkert hatten mir es echt angetan – ein toller Ort, um mit dem Studium zu beginnen. Zwei Wochen später erhielt ich glücklicherweise die Zusage und nahm dankend an.

Umzug ins Kochertal

Da mir die zweistündige Pendelstrecke doch etwas zu weit war, organisierte ich mir eine Wohnung in Ingelfingen. Eine Zweier WG, nicht weit vom Bürkert Standort Ingelfingen. Im August 2016 startete dann das vierwöchige Vorpraktikum. Hier konnte ich sowohl meine Mitstudierenden als auch Bürkert besser kennenlernen. Schnell wurde klar, dass unser Jahrgang ein gut organisiertes und aufgewecktes Team war. Auch im anschließenden Abteilungsdurchlauf lernte ich viele Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen besser kennen.

Theoriestudium an der DHBW

Nach zwei Monaten startete dann das Theoriesemester an der Dualen Hochschule in Mosbach. Und wieder lernte ich viele neue Leute kennen und konnte mich dadurch sehr schnell in meiner neuen Umgebung am Campus einleben. Im Nu waren die richtigen Personen gefunden, mit denen man auch mal gemütliche Abende verbringen konnte. Wobei die ersten drei Semester zugegebenermaßen aus sehr viel Lernerei bestanden, besonders in Mathematik. Doch Dank der neu gewonnenen Freundschaften und viel Abwechslung nach den Vorlesungen, meisterten wir auch das und so vergingen die Wochen wie im Flug.

Projektarbeiten als Vorbereitung auf die Bachelor-Arbeit

In den insgesamt sechs Praxisphasen bei Bürkert galt es jeweils eine Projektarbeit zu schreiben. Der Umfang wurde von Mal zu Mal erhöht, wodurch wir perfekt auf die anstehende Bachelorarbeit am Ende des Studiums vorbereitet wurden. Die Themen reichten von der Verarbeitung von Ersatzteilzeichnungen, automatischen Tests im Bereich des Enterprise Service Bus bis hin zu Tests im Bereich der Konfiguratoren. Jedes Mal durfte ich bei der Themenauswahl meine Wünsche einbringen, wodurch die Bearbeitung sehr viel Spaß machte. Bei fachlichen Fragen konnte ich immer auf meine Kollegen zugehen. Ich hatte wirklich nie das Gefühl, dass es im Projekt nicht voranging.

Das Ende ist in Sicht

Nach fast drei Jahren bei Bürkert stehe ich nun kurz vor der Abgabe meiner Bachelorarbeit. In den 12 Wochen, die mir zur Verfügung standen, bearbeitete ich das Thema „Testautomatisierung im Umfeld Konfiguratoren“. Hier galt es für die Programmiersprachen Java und JavaScript jeweils ein Testframework entsprechend der Anforderungen der Entwickler bei Bürkert zu evaluieren. Anschließend erfolgte eine beispielhafte Implementierung von Tests und die Betrachtung von „Continuous Integration“ im Zusammenspiel mit „GitLab“. Klingt kompliziert, ist aber extrem spannend. Das erstellte Konzept wurde von mir in der Bachelorarbeit festgehalten und mit Hilfe von Präsentationen den Kollegen vorgestellt.

Im Masterstudium das Wissen vertiefen

Dem Abschluss meines Studiums sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Ich habe viele neue Freunde gefunden und die praktische Arbeit an verschiedenen Themen hat mir großen Spaß gemacht. Und dennoch habe ich mich dafür entschieden, ein Masterstudium anzuhängen und mein Wissen weiter zu vertiefen. Doch jetzt heißt es für mich erstmal: Ab in den Urlaub und Kraft für die neue Herausforderung tanken. 

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