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Ausbilder hautnah: Christof Schmuck

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Von Nico Scheifele | 30.03.2020

Auch unser Ausbilder für die Metallberufe, Christof Schmuck, hat sich bereit erklärt, sich ein paar Fragen von uns zu stellen. Im Interview berichtet er über seine eigene Ausbildung bei Bürkert und was ihn als Ausbilder beschäftigt …

Was ist Ihre Aufgabe bei Bürkert und wie lange arbeiten Sie schon bei Bürkert?

Ich bin verantwortlich für die Ausbildung der Metallberufe. Meine Aufgabe im Unternehmen ist die Leitung des Azubi-DLCs im Metallbereich und die Betreuung der Auszubildenden. Hauptsächlich bin ich für die gewerblichen Azubis im dritten und vierten Ausbildungsjahr zuständig.

Das Azubi-DLC (Auszubildendendienstleistungscenter) ist wie eine Firma in der Firma zu sehen. Wir bearbeiten dort mit vier Facharbeitern und ca. acht Azubis interne Fertigungsaufträge für beispielsweise unsere Systemhäuser, die Montagen oder für F&E. Wir wollen den Azubis die ganze Prozesskette der Fertigung vermitteln – sie sollen selbstständig und termingerecht Aufträge bearbeiten, von der Bereitstellung des Materials bis zur Übergabe des fertigen Teiles. Ich bin für die Koordination und Organisation zuständig. Bei Fragen und Unklarheiten unterstützt aber natürlich das ganze Team.

Bei Bürkert arbeite ich seit 1983, damals habe ich mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker begonnen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung 1987 wurde ich als Facharbeiter in der Versuchswerkstatt übernommen. 1991 habe ich dann für zwei Jahre abends die Meisterschule besucht und arbeitete schließlich im Bereich „Werkzeuge, Instandhaltung, Prüfstände“ an einer CNC-Fräsmaschine und später an einem CAM-Arbeitsplatz für 5-Achsfräsmaschinen. Seit 2006 bin ich nun Ausbilder bei Bürkert.

Was waren besondere Erlebnisse oder Highlights?

Ein besonderes Highlight in der Zeit bei Bürkert war die Planung und später der Umzug in unser neues Bildungszentrum 2016 – eine spannende Zeit!

Wie hat sich die Ausbildung im Laufe der Jahre verändert?

Die größte Änderung in der Ausbildung ist der technische Fortschritt: Die Maschinen entwickeln sich ständig weiter und somit ändern sich auch die Anforderungen an die Azubis. Früher lag der Fokus mehr auf handwerklichen Fähigkeiten wie dem Feilen, heute spielt der Umgang mit Maschinen und die Programmierung eine größere Rolle. Auch mehr Selbstständigkeit wird verlangt.

Das Prüfungswesen hat sich insofern verändert, dass nicht mehr die Herstellung eines klassischen Werkstücks, sondern ein betriebliches Projekt bearbeitet werden muss.

Eine weitere Veränderung ist die sinkende Anerkennung der gewerblich-technischen Berufe in der Gesellschaft. Leider sind handwerkliche Berufe nicht mehr so stark gefragt. Die Bewerberzahlen gehen zurück und es wird immer schwieriger passende Azubis zu finden. Auch sind hier in Hohenlohe viele große Firmen ansässig, was es uns nicht gerade leichter macht.

Worauf achten Sie besonders im Bewerbungsgespräch?

Besonders wichtig ist mir ein ordentliches Auftreten und ein korrektes Verhalten, der Bewerber sollte freundlich und höflich sein. Die Kleidung muss ebenfalls dem Anlass entsprechen. Mitbringen sollte der Bewerber gute mathematische Kenntnisse und räumliches Vorstellungsvermögen. Das ist in den Metallberufen besonders wichtig.

Was macht Bürkert für Sie aus?

Bürkert ist ein Familienunternehmen der besonderen Art. Öfter schon hatten wir Besucher die sagten: „Wenn man in unsere Firma kommt spürt man einen gewissen Spirit, den man so nur selten erlebt.“ Die Atmosphäre ist familiär und man fühlt sich sehr wohl. Bürkert setzt sich auch für das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter ein und verbessert sie ständig. Außerdem werden einige Sozialleistungen geboten.

Die Geschäftsführung und die Gesellschafter haben großes Interesse an einer guten Ausbildung hier im Haus. Sie sehen auch die Notwendigkeit und die Dringlichkeit darin. Dadurch werden auch größere Anschaffungen wie teure Maschinen oder Ausstattung ermöglicht. Das neue Bildungszentrum ist dafür das beste Beispiel. Vielen Dank an dieser Stelle an die Firmeneigner.

Wie kam es dazu, dass Sie Ausbilder wurden?

Durch meine Tätigkeiten im Ausbildungsdienstleistungszentrum hatte ich schon Ausbildungstätigkeiten in der Verantwortung. Als dann mein Vorgänger in Rente ging durfte ich seine Aufgaben für die mechanischen Berufe übernehmen. Ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut.

Über Christof Schmuck:

  • Familie: verheiratet, 3 Kinder
  • Ausbilder für: Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer
  • Bei Bürkert seit: 1983
  • Lebensmotto: Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die Du für Geld bekommst.
  • Traumberuf als Kind: Pilot
  • Wohnort: Buchenbach
  • Hobbys: Hund, Schaf- und Hühnerzucht
  • Lieblingsessen in der Kantine: Linsen mit Spätzle :)

Autor: Nico Scheifele

Ausbildungsberuf: Werkzeugmechaniker
Alter: 20
Wohnort: Criesbach
Lieblingsessen in der Kantine: Schnitzel mit Pommes

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