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Ausbilder hautnah: Holger Koch

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Von Judith Hettinger | 30.06.2020

Den Abschluss der Serie „Ausbilder hautnah“ macht Herr Koch, unser Ausbilder für die Elektroberufe und den Produktionstechnologen. In einem Gespräch hat er mir sehr offen über die Veränderungen in der Ausbildung berichtet – denn er selbst hat 1993 eine Ausbildung zum Elektroniker bei Bürkert gemacht. Da gibt es eine Menge zu erzählen, seht selbst …

Was ist Ihre Aufgabe bei Bürkert und wie lange arbeiten Sie schon hier?

Ich arbeite seit 27 Jahren bei Bürkert und bin verantwortlich für die Ausbildung der Elektroberufe und der Produktionstechnologen. Meine Arbeit beginnt ganz klassisch mit der Auswahl der neuen Azubis. Außerdem plane ich die Lerninhalte und führe Schulungen durch, beispielsweise zum Thema SPS Programmierung oder zur Erstellung von Schaltplänen mit E-Plan. Ebenfalls organisiere ich den Abteilungsdurchlauf im zweiten Lehrjahr und bereite die jungen Nachwuchskräfte auf die Abschlussprüfung vor.

Was auch nicht fehlen darf und immer wichtiger wird, sind die jährlichen Coachinggespräche mit jedem einzelnen Azubi. Dabei besprechen wir Erfolge, aber auch Dinge, die noch verbessert werden müssen. Gleichzeitig geben die Azubis mir Feedback über ihre Ausbildung, den Abteilungsdurchlauf und wie es in der Schule läuft.

Was waren besondere Highlights?

Da fällt mir direkt die Planung und der Umzug in das neue Bildungszentrum ein – ein einmaliges Projekt, bei dem ich Planungsdetails mitentscheiden durfte. Es war ein tolles Gefühl, den Bau Stück für Stück voranschreiten zu sehen und schlussendlich seit 2016 in unserem modernen Bildungszentrum arbeiten zu dürfen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an die Gesellschafter und die Geschäftsleitung, die der Ausbildung bei Bürkert einen großen Stellenwert zuschreiben und sie damit aus meiner Sicht einzigartig machen.

Wie hat sich die Ausbildung im Laufe der Jahre im Vergleich zu Ihrer Ausbildung verändert?

Früher waren wir Elektroniker zunächst ein halbes Jahr in der Metallausbildung und danach in der Elektrowerkstatt, im Prüfstandsbau und in der Instandhaltung. Nach 1,5 Jahren stand die Zwischenprüfung und nach 3,5 Jahren die Abschlussprüfung, welche noch sehr viel handwerklicher war. Sie ging ganze zwei Tage und jeder von uns musste eine komplette Steuerung aufbauen.

Heute sind die Ausbildungsinhalte viel digitalisierter, da Anlagen und Maschinen deutlich komplexer geworden sind. Zunächst lernt man die Grundlagen: Elektronik, Mechanik, Programmierung und Dokumentation. Im 2. Lehrjahr geht es in den Abteilungsdurchlauf, in dem unsere Auszubildenden die gelernten Grundlagen in verschiedenen Fachbereichen anwenden und vertiefen. Danach geht es ins DLC („Azubi-Dienstleistungszentrum“), wo sie z.B. Prüfvorrichtungen, Montagevorrichtungen oder Maschinen aufbauen und programmieren. Dabei werden sie von uns Ausbildern betreut. Und schließlich arbeiten sie im 4. Lehrjahr in dem Bereich mit, in dem sie später auch übernommen werden. Ein ganz anderer Aufbau also …

Worauf achten Sie besonders im Bewerbungsgespräch?

Ich achte auf die Schulnoten in Mathematik, Physik und Technik. Wichtig ist dabei nicht unbedingt ein Einser-Schnitt, aber ein gutes Verständnis und Interesse für die Naturwissenschaft und Technik sollte natürlich vorhanden sein, denn das ist die Grundlage für die fachlichen Inhalte während der Ausbildung. Noch wichtiger sind mir aber die Verhaltens- und Mitarbeitsnoten. Der Bewerber sollte großes Interesse und Begeisterung für das Berufsbild zeigen. Nicht zuletzt zeigt er uns durch Sympathie, Offenheit und Ehrlichkeit, dass er ins Team passt.

Vielen Dank Herr Koch für die Einblicke in die Ausbildung bei Bürkert!

Steckbrief Holger Koch:

  • Ausbilder für: Elektroniker für Geräte und Systeme, Industrieelektriker, Mechatroniker, Produktionstechnologe
  • Bei Bürkert seit: August 1993
  • Lebensmotto: Geht nicht gibt es nicht!
  • Traumberuf als Kind: Elektroniker
  • Wohnort: Ingelfingen-Dörrenzimmern
  • Hobbys: Hunde, Reisen, Ski fahren, Wandern, Fahrrad fahren
  • Lieblingsessen in der Kantine: Spinatknödel
  • Wunschreiseziel: Schweden

Autor: Judith Hettinger

Ausbildungsberuf: Mechatronikerin
Alter: 19
Hobbys: Radfahren, Klettern, Trompete & Bariton spielen, Pfadfinder
Wohnort: Ingelfingen
Lieblingsessen in der Kantine: Schnitzel mit Pommes
Musikgeschmack / Lieblingsbands: Pop, Rock

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