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Das GABI-Projekt: Eine Anlage für Ausbildungsmessen

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Von Jan Hettinger | 24.09.2018

Auch in diesem Jahr fand wieder das sogenannte GABI-Projekt statt. GABI steht für „Gemeinsame Aktivierung und Begleitung zur Integration“. Es handelt sich dabei um ein firmenübergreifendes Projekt, bei dem Auszubildende aus unterschiedlichen Firmen und Ausbildungsberufen zusammenkommen und gemeinsam ein selbst gestaltetes Projekt bearbeiten.

Unsere Gruppe bestand aus Mechatronikern, Industriemechanikern und Werkzeugmechanikern der Firmen Bürkert, BDG, Stahl und Rosenberg. Unser Ziel der Projektwoche war es, eine Anlage für die kommenden Ausbildungsmessen zu entwerfen und zu bauen, die möglichst viele Bürkert-Lösungen vereint und präsentiert.

In der ersten Phase sammelten wir Ideen und konnten uns schnell auf einen Vorschlag einigen: Mit einer von uns selbst gebauten Anlagen sollen die Messebesucher versuchen, mit einem Wasserstrahl die sieben Buchstaben des Bürkert-Logos zu treffen.

Begeistert von unserer Idee erarbeiteten wir detaillierte Entwürfe:

  • Die Buchstaben sollten durch Zylinder ein- und ausfahren, die durch die neue Bürkert AirLine Ventilinsel vom Typ 8652 angesteuert werden.
  • Die Dosierung des Wassers, das Wiederauffüllen des Drucktanks und die Steuerung der Zuluft sollte ebenfalls durch Bürkert-Ventile gelöst werden.
  • Ob ein Buchstabe getroffen wurde oder nicht, sollte über einen Sensor erkannt, von einer Recheneinheit verarbeitet und über ein Display bzw. über akustische Signale ausgegeben werden.
  • Die ganze Anlage sollte das Maß einer Palette nicht überschreiten, um einen leichten und sicheren Transport zu ermöglichen.

 Nun wurden die Aufgaben unterteilt und einzelnen Teams zugewiesen:

  • Team 1: Gestell der Anlage
  • Team 2: Herstellung der Buchstaben
  • Team 3: Verlegung der Schläuche für die Zylinder
  • Team 4: Gestaltung und Herstellung einer Strahleinrichtung für den  Wasserstrahl
  • Team 5: Schreiben des Programms für die Recheneinheit (SPS)

Natürlich konnten wir das Projekt in den zwei Wochen nicht komplett fertigstellen, da die Anlage fast unbegrenzt erweiterbar ist. Die Grundfunktionen konnten wir aber zum Laufen bringen.

Im weiteren Verlauf soll die Anlage nun erweitert und optimiert werden. Im Moment stellt z.B. die zuverlässige Erkennung des Wasserstrahls eine Herausforderung dar, an der wir fleißig arbeiten. Außerdem werden wir noch ein Display, akustische Signale sowie eine Beleuchtung in die Anlage einbauen. Durch diese Erweiterung müssen wir schließlich die Verkabelung und das geschriebene Programm entsprechend anpassen.

Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns, euch die Anlage bald auf unseren Ausbildungsmessen präsentieren zu dürfen. :)

Autor: Jan Hettinger

Ausbildungsberuf: Mechatroniker
Alter: 20
Hobbys: Gitarre spielen, Sport, diverse Werkstattprojekte :)
Wohnort: Ingelfingen
Musikgeschmack / Lieblingsbands: Blues, Soul …

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