Link per E-Mail teilen
Es wurden nicht alle notwendigen Felder befüllt.
Bürkert - Immer in Ihrer Nähe
Büro /23
  • Niederlassung
  • Hauptsitz
  • Systemhaus
  • Distributor
  • Büro
  • Produktion
  • Logistikzentrum
bürkert
 

Ganz neue Einblicke: Sozialpraktikum im Therapeutikum Öhringen

Drucken

Jeden Morgen kommen rund 80 motivierte Menschen mit geistiger Erkrankung ins Therapeutikum nach Öhringen  Durch die dort geleistete Hilfe wird ihnen ein glückliches und durchaus „normales Leben“ ermöglicht.
Die Betreuer bieten einen geregelten Tagesablauf und kümmern sich um das Wohl der Rehabilitanden. Das Haus besitzt mehrere Abteilungen: Einen Berufsbildungsbereich sowie drei Arbeitsbereiche. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin durfte ich in einem zweiwöchigen Praktikum jeden dieser Bereiche besuchen.

Der Berufsbildungsbereich

Im Berufsbildungsbereich werden die Rehabilitanden Schritt für Schritt an das Arbeitsleben herangeführt und ihnen wird durch Projekte gezeigt, wie schön das Arbeiten ist. Deshalb finde ich diesen auch einen der wichtigsten Bereiche. Es gibt unterschiedliche Projekte zu den Themen Metalltechnik, Holzverarbeitung und Elektrotechnik. Die Rehabilitanden dürfen ihr Projekt selbst wählen. So kann ihre spätere Wunschabteilung einfacher herausgefunden werden. Ich selbst durfte zusammen mit einigen Rehabilitanden ein kleines Projekt namens  „Lichtbogen“ durchführen.

Die drei Übernahmeabteilungen Elektromontage, Konfektionierung, Papier- und Metallverarbeitung bieten den Rehabilitanden einen geregelten Alltag mit festen Arbeitszeiten und Pausen.

Unter der Woche finden verschiedene Rehabilitationsmaßnahmen statt, um die Schwächen jedes Einzelnen zu fördern. Zwei der Maßnahmen habe ich mir näher angeschaut: Das kognitive Training und die Wirbelsäulengymnastik. Ich finde die Maßnahmen sehr wichtig für diese Menschen, zum einen bereiten sie Ihnen Freude, zum anderen sind sie wichtiger Bestandteil der Therapie.

Fazit

Mein Sozialpraktikum gab mir einen neuen Einblick in einen Bereich, der außerhalb meiner Vorstellungskraft lag. Ich habe nie darüber nachgedacht, wie es Menschen mit einer psychischen Erkrankung ergeht und wie man sie unterstützen kann.
In den ersten Tagen fiel mir der Umgang mit den Rehabilitanden ziemlich schwer, da ich zwischen ihnen und mir keinen großen Unterschied feststellte, wie ich anfangs eigentlich erwartet hatte. Das hat mich sehr überrascht. Im Laufe der zwei Wochen fielen mir dann doch kleine Unstimmigkeiten auf, mit welchen ich aber gut umgehen konnte. Mir wurde bewusst, dass solch eine Erkrankung jeder von uns bekommen kann und man deshalb das Leben jeden Tag genießen sollte.

Autor: Janine Wörner

Ausbildungsberuf: Ausbildung zur technischen Produktdesignerin
Alter: 20
Hobbys: Reiten, Ballett
Wohnort: Ballenberg
Lieblingsessen in der Kantine: Currywurst mit Pommes

Vergleichsliste