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Grüezi mitenand, mer brechde über Erfahrige i de Schwiz

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Von Ralf Beck und Anne Kintzel | 13.11.2016

Tag 1 – Sonntag, 06.11.2016
Mit genügend Proviant in der Tasche haben wir uns nach langer Überlegung dafür entschieden, unsere Reise in die Schweiz gegen 13 Uhr anzutreten. Trotz wechselhaftem Wetter, mit Regen und Schnee, sowie einer halbe Stunde Stau vor Zürich, sind wir nach vier Stunden Fahrt an unserem Hotel in Sins angekommen. Anfangs waren wir von der Schweizer Landschaft enttäuscht, doch umso weiter wir fuhren, entdeckten wir die Berge mit Schnee auf den Spitzen, die grünen Wiesen mit ihren Kühen und die urigen Dörfer, wie man sie aus Bilderbüchern kennt.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns etwas ausgeruht hatten, beschlossen wir einen Spaziergang durch das überschaubare Sins zu machen, um die Umgebung kennenzulernen und uns die Füße nach der langen Fahrt zu vertreten. Den restlichen Abend verbrachten wir damit, unsere Lieben zu Hause anzurufen und gemütlich vor dem Fernseher zu liegen.

Tag 2 – Montag, 07.11.2016
Der Morgen begann um 7 Uhr mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Anschließend fuhren wir zur Bürkert-Niederlassung nach Hünenberg, wo wir gleich herzlich empfangen wurden. Uns wurde die Niederlassung gezeigt und wir wurden allen Kollegen vorgestellt.

Gestartet haben wir im „Publishingteam“. Dort wurde uns gezeigt, wie man Datenblätter und Kataloge erstellt, wie man Bilder freistellt und Zeichnungen bearbeitet.

Zum Mittagessen hatten wir uns für „Spätzle mit Kabis“ entschieden, auch wenn wir nicht genau wussten, worauf wir uns da einlassen. Beruhigt stellten wir fest, dass es sich um Spätzle mit Sauerkraut handelte.

So schnell wie der erste Tag begonnen hatte, war er auch schon wieder vorbei. Durch vielfache Empfehlung unserer Kollegen entschieden wir uns dafür noch nach Zug zu fahren. Dort schauten wir uns die Stadt sowie ein Shoppingcenter an. Den Abend haben wir chillig bei TV und Chips ausklingen lassen.

 

Tag 3 – Dienstag, 08.11.2016
Nach der Stärkung am Frühstücksbuffet ging es für uns ab ins Büro. Dort erwartete uns eine Unterweisung zur Organisation und den Prozessen in der Schweizer Niederlassung. Am Nachmittag wurde und das Programm CRM erläutert. Dieses kannten wir zwar schon aus Deutschland, dennoch konnten wir einige neue Tricks mitnehmen.

Am Abend beschlossen wir, das Adidas Outlet in Cham zu besuchen. Von diesem waren wir aber ziemlich enttäuscht. Ralf fand kein Schweizer Trikot und auch sonst gab es dort keine Besonderheiten.

Tag 4 – Mittwoch, 09.11.2016
Der vierte Tag startete für uns im Schweizer Verkaufsteam. Dort erfassten wir Bestellungen und Angebote. Wir lernten den Verkaufsprozess sowie verschiedene System- und Produktkonfiguratoren kennen. Nachmittags wurden uns das New Business Development sowie das Marketing und der Beschaffungsprozess in der Schweiz gezeigt.

Da Anne unbedingt gute Schweizer Schokolade kaufen wollte, sind wir am Abend noch einmal nach Zug gefahren. Zufällig haben wir die Altstadt gefunden, welche wir eigentlich bereits am Montag besuchen wollten. 

Den restlichen Abend verbrachten wir mit der Nachverfolgung von Interviews, Reaktionen und Beiträgen zu den Wahlen in den USA.

Tag 5 – Donnerstag, 10.11.2016
Der Morgen begann an diesem Tag in der Fertigung und dem Reparatur Service. Anschließend schauten wir uns das „kleine“ Lager und dessen Abläufe an. Nach der Mittagspause waren wir im Technischen Support. Die Abläufe dort sind sehr ähnlich zu denen in Ingelfingen, dennoch war es interessant den Ablauf in einem anderen Land zu sehen.

Am Abend fuhren wir nach Luzern, einer sehr beeindruckenden Stadt. Dort trafen wir uns mit Adrian, einem Bürkert-Mitarbeiter. Wir gingen etwas trinken und trafen dabei Freunde von ihm. Da diese Spanier waren und nur Englisch sprachen, konnten wir sogar unsere Fremdsprachenkenntnisse aufbessern. Später wurden wir zum Essen in den „Italiener zum weißen Kreuz“, eines der ältesten Gasthäuser von Luzern, eingeladen. Nach einem wirklich leckeren Essen gingen wir noch in die Bar des Hotels Montana.

 

Tag 6 – Freitag, 11.11.2016
Time to say goodbye. Noch etwas erschöpft genossen wir zum letzten Mal das leckere Frühstück im Hotel und machten uns auf den Weg in die Niederlassung. Dort erwartete uns ein Einblick in die Buchhaltung. Wir sahen dabei viele Ähnlichkeiten zu Deutschland, einziger Unterschied: Alle Aufgaben werden von einer und nicht wie bei uns von 15 Personen erledigt.

Um 9 Uhr gab es ein gemeinsames „Znüni“ (auf Deutsch: Frühstück). Anschließend hatten wir noch ein Abschlussgespräch mit dem Niederlassungsleiter. Wir blickten auf eine tolle und erfahrungsreiche Woche zurück.

Nach dem Mittagessen war es dann leider schon so weit, wir mussten uns von den Kollegen verabschieden. Wir gingen mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn die Woche in der Schweiz war für uns eine tolle Erfahrung. Wir haben nette Leute kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen und eine andere, aber dennoch sehr ähnliche Kultur, erlebt. Wir haben eine Landschaft entdeckt, die man meist nur aus dem Bilderbuch kennt und durften einiges über die Abläufe in unseren Niederlassungen lernen.

An diese Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, die Woche so unvergesslich zu machen.

Autor: Anne Kintzel

Ausbildungsberuf: Industriekauffrau
Alter: 19
Hobbys: Reiten, Freunde treffen
Wohnort: Altkrautheim
Lieblingsessen in der Kantine: Linsen & Spätzle

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