Link per E-Mail teilen
Es wurden nicht alle notwendigen Felder befüllt.
E-Mail senden
bürkert
 

Herzliche Hohenloher – immer offen für neue Kontakte

Von Christine Hiller | Assistenz Werk 6 - Ingelfingen-Criesbach

Hallo, mein Name ist Christine Hiller. Seit über 6 Jahren bin ich nun mittlerweile bei Bürkert und fühle mich dort sehr wohl.

Als gebürtige Hohenloherin fällt es mir nicht schwer über diese Region zu sprechen. Beheimatet bin ich in Forchtenberg. Geheiratet habe ich nur einen Ort weiter. Und auch wenn man den Bewohnern von ländlichen Regionen oftmals Eigenheiten und Misstrauen nachsagt, so kann ich das in keiner Weise bestätigen.

 

Im Gegenteil – als „Neue“ in einem Ort bekommt man bei Nachfrage sofort ein Willkommen von Vereinen und Kirchen und wird eingeladen mal reinzuschnuppern. Auch wer sich gerne ehrenamtlich engagiert, findet immer was Passendes, auch ortsübergreifend. Die Menschen sind, wenn man sich meldet, immer herzlich und offen für neue Kontakte. Das finde ich besonders schön. Da ich zuvor viele Jahre in ganz Deutschland gearbeitet habe, ist mir diese Offenheit sofort aufgefallen bzw. wieder bewusstgeworden.

„Es isch hald oafach so schee dahanne“

Nun – was ist so besonders am Hohenloischen? Im Dialekt ausgedrückt und liebevoll umschrieben: „Es isch hald oafach so schee dahanne.“ Vom „Ländle“, der Landschaft aus den beiden prägenden Tälern von Kocher und Jagst sowie der Hohenloher Ebene von Öhringen über Waldenburg bis kurz vor Rothenburg o.d.T.

 

Oder das Kulinarische „was zom esse ond trinkä“ im Hohenloischen, welches in der Weite durch Landwirtschaft und Weinbau geprägt ist. Es gibt unzählige gute Gastwirtschaften, Biergärten, Besen, aber auch tolle Restaurants.

Fehlt noch die besondere Hohenloher Eigenschaft: „was zom schaffe“, denn der Hohenloher ist im Prinzip ein fleißiger Menschenschlag mit Gespür für findige Lösungen. Dies wird schnell klar, wenn man die vielen mittelständischen Unternehmen der Region genauer betrachtet. Viele von ihnen entwickelten sich zu Weltmarktführern.

Damit kommen wir zur nächsten Hohenloher Eigenschaft: “Net schwätze, schaffe!“ Selbst eingefleischte Hohenloher wissen oft nicht um die weltumspannenden Fäden, die von Hohenloher Unternehmen aus gesponnen werden. Nicht verwunderlich, dass das bei Nicht-Hohenloher ebenfalls nicht gleich ersichtlich ist. (-:

Hohenlohe – ein großes Naherholungsgebiet

Ich persönlich mag an Hohenlohe gerade das Ländliche: Wälder, Wiesen und Weinberge, die vielen mittelalterlichen Ortschaften mit ihrem oft romantisch-verklärtem Flair und die vielen kulturellen und sportlichen Möglichkeiten. Hohenlohe ist für mich im Prinzip ein großes Naherholungsgebiet und die Nähe zum Arbeitsplatz ergibt den perfekten Mix, um hier zu leben.

 

Gerade für Singles und Familien mag das „Ländliche“ zunächst eher anstrengend wirken, denn auf ein Fahrzeug ist man trotz gut ausgebautem Nahverkehr doch immer wieder mal angewiesen. Jedoch wiegen das aus meiner Sicht die gute Infrastruktur der meisten Orte und die vielen familienfreundlichen Ortschaften mit tollen Wohngebieten und Angeboten für Kinder wieder auf.

Ich spreche jetzt mal aus meiner Sicht als Forchtenbergerin: Stadt, Vereine, Kirchen und die Unternehmen ziehen gemeinsam an einem Strang und überbieten sich manchmal sogar in den Angeboten für Kinder und Jugendliche, z. B. während den Ferien. Auch in der Corona-Zeit gab es hier trotz allem tolle schnelle Online-Lösungen und Aktionen, bei denen die Kids sich einbringen konnten.

Homeoffice-Region mit Ausblick

Und für Erwachsene gab es zwar keine geöffneten Locations, aber dafür die Möglichkeiten in dieser tollen Umgebung einfach mal rauszugehen: Radfahren, Laufen, Wandern, sich mit einem Freund treffen und im Freien über aktuelle Themen reden, oder auch nur im Homeoffice sein und den Blick über die grüne Region schweifen lassen…ist das nicht viel besser, als in einer solch schwierigen Zeit nur auf den nächsten Häuserblock zu schauen und nicht wirklich schnell mal raus zu können?

Einmal Hohenlohe, immer Hohenlohe

Ich habe eine Freundin aus dem Vogtland, die hier 6 Jahre lang gearbeitet hat, dann aber aus familiären Gründen wieder zurückging. Sie sagt über Hohenlohe: „Es ist die Kombination aus der Gegend, der kulinarischen, sportlichen und kulturellen Möglichkeiten, aber und das vor allem: der besonderen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte, die mich jedes Jahr (bis auf das letzte!) wieder hier landen lassen!“ Und sie ist schon 11 Jahre weg.

 
Ach ja, wenn man mich fragen würde, was man unbedingt in Hohenlohe machen sollte, dann wäre das sich zu engagieren: in einem Verein, einer Kirchengemeinde oder (außer-)betrieblichen Aktionen, dadurch lernt man so viel Neues kennen, und kann sein eigenes Highlight finden! Mein persönliches Highlight? Sorry – es gibt zu viele (-: Wer Tipps braucht – melden!

Autor: Christine Hiller

Tätigkeit: Assistenz Werk 6

Vergleichsliste