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„Ich mache eine Ausbildung als Industriemechanikerin“ – „Was ist das denn?“

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Von Natalie Geist | 07.09.2020

Du bist bald fertig mit der Schule und weißt nicht was du danach machen möchtest? Wie wäre es mit einer Ausbildung im Bereich Metall als Industriemechaniker (m/w/d)?

Während der Ausbildung als Industriemechaniker lernst du alles, was du für die Montage, Wartung, Reparatur, Inbetriebnahme und Herstellung von technischen Bauteilen, Geräten, Maschinen und Anlagen brauchst. Da die 3 ½ -jährige Ausbildung im dualen System erfolgt, bist du 1 ½ Tage in der Woche in der Berufsschule und die restlichen Tage im Betrieb. Die Berufsschule ist die theoretische Ergänzung zu der praktischen Ausbildung im Betrieb und reichen von Erstellen von Zeichnungen bis hin zur Berechnung von Masse eines Bauteils. Bei guten Leistungen in der Schule sowie im Betrieb besteht die Möglichkeit deine Ausbildungszeit auf drei Jahre zu verkürzen.

Unterteilung der Ausbildung in drei Lehrjahre

1. Lehrjahr

Im ersten Lehrjahr lernst du während der Grundausbildung mechanische und manuelle Bearbeitungsverfahren, wie fräsen, drehen, feilen und sägen. Zudem sammelst du erste Eindrücke in Abteilungen und erhältst Grundkenntnisse in den Bereichen Elektrotechnik, Pneumatik, CNC-Bearbeitung und Programmierung.

2. Lehrjahr

Im zweiten Lehrjahr lernst du in einem Durchlauf verschiedenen Bereiche, wie Produktion (Drehtechnik, Frästechnik, etc.), Montage, Kunststoffspritzerei und Werkzeugbau kennen. Während des zweiten Lehrjahrs findet dann die Abschlussprüfung Teil 1 (praktisch und theoretisch) statt. Die praktischen Kenntnisse werden durch das selbständige Anfertigen einer Baugruppe und dem Aufbau einer dazugehörigen Pneumatik Schaltung geprüft. Zudem wird ein Fachgespräch durchgeführt.

3. Lehrjahr

Das selbständige Arbeiten im Azubi-DLC (Azubi-Dienstleistungszentrum) begleitet dich durch das ganze dritte Lehrjahr. Hier bearbeitest du spezielle Aufträge wie zum Beispiel Montagevorrichtungen erstellen oder Prototypen bauen. Außerdem erhältst du weitere praktische Vertiefungen in der CNC-Bearbeitung. Zum Ende der Ausbildung findet die Abschlussprüfung Teil 2 (praktisch und theoretisch) statt. Es gibt eine schriftliche Prüfung, die die theoretischen Lernfelder abprüft und eine praktische Fertigkeitsprüfung vor einem Prüfungsausschuss der IHK, bestehend aus einem Arbeitsauftrag mit Dokumentation und Fachgespräch.

 

Ausbildungsabschluss und dann?

Vier bis sechs Monate vor Beendigung deiner Ausbildung kommst du in deinen Übernahmebereich und wirst dort eingearbeitet. Bei der Wahl deines Übernahmebereichs darfst du Wunschbereiche nennen und hast somit ein Mitspracherecht. Mögliche Bereiche wären zum Beispiel in der Produktion im Bereich Gehäusetechnik, wo du für die Voreinrichtung von Werkzeugen und Spannmittel verantwortlich bist. Ein anderer denkbarer Bereich wäre an einer CNC-Dreh- oder Fräsmaschine, die du rüsten, warten und verschiedene Bauteilen produzieren und prüfen darfst. Mit der Ausbildung als Industriemechaniker kannst du dich individuell in viele Richtungen weiterentwickeln und danach den Industriemeister oder Industrietechniker machen.

 

Habe ich deine Neugierde geweckt?

Dann bewirb dich für die Ausbildung als Industriemechaniker(m/w/d) und vielleicht werden wir ja bald Kollegen ;). Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du dich direkt bei unserem Ausbilder Metall Christof Schmuck melden und dir das dazugehörige Berufsinfoblatt anschauen.

Autor: Natalie Geist

Ausbildungsberuf: Industriemechanikerin
Alter: 19
Hobbys: Skifahren, zeichnen, kochen, backen
Wohnort: Pfedelbach
Lieblingsessen in der Kantine: Salat

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