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Spannende Projekte-lehrreiche Theorie – Ein Einblick in die Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik bei Bürkert

Von Moritz Jungwirth und Kathleen Klaiber | 23.03.2021

Für diesen Artikel haben wir für euch drei Studenten im 5. Semester interviewt. Michael Bayer (Maschinenbau-Konstruktion und Entwicklung), Julia Reiter und Nils Böhringer (beide Elektrotechnik) haben im Jahr 2018 ihr Studium bei Bürkert begonnen. In den Praxisphasen sind die Drei in der Abteilung F&E (Forschung und Entwicklung) tätig und haben schon viele Eindrücke erhalten und praktische Aufgaben durchgeführt. Lest am besten selbst, was die Drei euch zu ihrem Studium zu berichten haben.

Warum habt ihr euch für euren Studiengang entschieden?

Wir alle hatten in der Schule Fächer wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informationstechnik. In dieser Zeit hat sich schnell gezeigt, in welchen Bereichen die größten Interessen liegen und welche man vertiefen möchte. Auch Bastelprojekte zu Hause waren für Nils ausschlaggebend für die Wahl seines Studiengangs. Für ein Duales Studium haben sich die drei entschieden, weil sie das Gelernte in die Praxis umsetzen möchte und so ihre Kenntnisse vertiefen können.

Was sollte man für die Studiengänge Maschinenbau (MB) und Elektrotechnik (ET) mitbringen?

Ein gesundes Interesse an naturwissenschaftlichen Fächer und Technik sollte man mitbringen. Aber das Wichtigste ist, dass man mit Interesse und Spaß neuen Herausforderungen gegenübersteht, so Nils. Wer interessiert ist und mit Freude lernt, kann alles schaffen.

Wie sieht eure Praxisphase bei Bürkert aus?

Im Bereich F&E stehen wir in jeder Praxisphase vor einem neuen Projekt, das wir in Eigenverantwortung über mehrere Wochen bearbeiten. Dies fordert und fördert uns jedes Mal aufs Neue. Aber falls man Unterstützung braucht sind immer genug helfende Hände zur Verfügung, die einem wieder auf die Sprünge helfen.

Was waren eure persönlichen Highlights während des Studiums bisher?

Die Aufgabe in der Praxisphase! Wir hatten die Möglichkeit uns gemeinsam mit der Entwicklung eines Segways aus Bürkert Produkten auseinanderzusetzten. Das Segway kann sich selbst ausbalancieren und kann ebenfalls mit einer App gesteuert werden. Dies war unser erstes größeres Projekt bei dem wir mit einem komplexen Problem konfrontiert wurden. Jeder war für einen bestimmten Teilbereich des Projektes verantwortlich. Julia war für die Elektronikkomponenten, wie den Mikrocontroller zuständig, auf den Nils die Software und Regelung des Segways programmiert hat. Michael hat sich mit der Mechanik und Konstruktion von Bauteilen beschäftigt und hat dabei auf den 3D-Druck zurückgegriffen. Obwohl jeder der Drei sein eigenes Bearbeitungsgebiet hatte, war der ständige Austausch unerlässlich.  Im Endeffekt hat allen am besten gefallen, dass sie die Freiheit, das Vertrauen und die Unterstützung von Bürkert erhalten haben, um erfolgreich ihr eigenes Projekt umzusetzen zu können.

Konntet ihr Lerninhalte aus der Theorie bei eurem Projekt anwenden?

 Selbstverständlich! In den Theoriephasen an der DHBW haben wir die Grundkenntnisse erlernt, die für die Lösung unseres Projekts nötig waren. Dabei mussten wir auf Fächer wie Regelungstechnik, Informatik, Elektronik, Antriebstechnik oder Konstruktion zurückgreifen. Die Vorlesungsinhalte bilden die Basis und in der Praxis bauen wir darauf auf und kombinieren, sowie verwenden das Wissen in unseren Projekten. Beispielsweise konnte Michael bei der Dimensionierung der Motoren das Wissen aus der Antriebstechnikvorlesung anwenden und Nils die elektronischen Grundschaltungen zu komplexeren Schaltungen zusammenbauen.

Was für Herausforderungen musstet ihr euch während des Studiums stellen?

Das Studium ist eine Umstellung zum gewohnten Schulalltag gewesen. Es gilt deutlich mehr Stoff in kürzerer Zeit aufzunehmen und zu lernen. Natürlich gehört dazu auch, dass mehr eigenständiges Lernen erwartet wird. Allerdings kann man dieser Hausforderung durch das Lernen in Kleingruppen optimal entgegenwirken. Nichtsdestotrotz ist es ein anderes Lernen, „denn man hat sich bewusst für die Spezialisierung entschieden und hat daher auch viel größeres Interesse an den Lerninhalten, was das Lernen einfacher macht.“ sagt Julia. Falls ihr Herausforderungen während des Studiums gegenübersteht, könnt ihr euch immer auf die Unterstützung von Bürkert verlassen. Hier sind alle drei derselben Meinung.

Welche Tipps würdet ihr anderen weitergeben, die selbst ein solches Studium anstreben?

Seid motiviert und interessiert neue Herausforderungen anzugehen. Zeigt euch offen gegenüber Neuem, viele Wege eröffnen sich dadurch, meint Michael. Hinter diesem Gedanken steht auch Bürkert, denn der Tätigkeitsbereich, der im Arbeitsalltag auf einen wartet, wird auf die Interessen abgestimmt, die sich während des Studiums entwickelt haben. Nils hat für euch noch als Tipp: „Stellt euch jeder Herausforderung auch mit Spaß, der Rest kommt dann von alleine.“

Vielen Dank an Michael, Julia und Nils, die uns Einblicke in ihr Studium ermöglicht haben.

Autor: Kathleen Klaiber

Ausbildungsberuf: DH-Studentin Wirtschaftsingenieurwesen
Alter: 20
Hobbys: Tischtennis
Wohnort: Neuenstein-Eschelbach
Lieblingsessen in der Kantine: Linsen mit Spätzle
Musikgeschmack / Lieblingsbands: Hip-Hop

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