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Studieren an der National University of Ireland

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Von Tanja Ohr und Julia Drexel | 27.3.2018

Unsere Blog-Redakteurin Tanja Ohr hat unsere Bürkert-Studentin Julia Drexel gebeten, einen Beitrag über ihren derzeitigen Auslandsaufenthalt in Irland zu verfassen. Zu erzählen gibt es einiges …

Im Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Internationales technisches Projektmanagement“ an der DHBW Mosbach besteht die Möglichkeit, die letzten beiden Semester im Ausland zu studieren. Diese Chance habe ich genutzt und verbringe seit Ende August neun Monate an der National University of Ireland in Galway (NUIG). Galway ist neben Dublin und Cork die drittgrößte Stadt in Irland und liegt an der Westküste am Ufer des Galway Bay. Spätestens seit dem Song „Galway Girl“ von Ed Sheeran ist die Stadt sicher dem einen oder anderen ein Begriff J

University life

Die Vorbereitungen für ein Auslandsjahr sind sehr zeitintensiv und dürfen nicht unterschätzt werden. So habe ich vor über einem Jahr begonnen, mich bei der Uni zu bewerben, eine Wohnung zu suchen und mich mit dem Land und der Kultur zu beschäftigen. Schnell wurde mir bewusst, dass ein Studium in Irland im Gegensatz zu Deutschland mit sehr hohen Kosten verbunden ist.

Das Studieren ist mit dem Studentenleben in Mosbach kaum zu vergleichen. Ich habe teilweise in Hörsälen Vorlesung, in denen über 300 Studenten sitzen und die Klausuren werden in riesigen Hallen geschrieben. Doch auch die Vorlesungszeiten sind total anders. Es ist nicht ungewöhnlich, auch mal von 18 - 20 Uhr in der Uni zu sitzen.

Die NUIG bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung. So gibt es unzählige Societies und Sport Clubs, denen man ganz einfach beitreten kann. Ich habe mich für den Mountaineering Club entschieden. Dieser bietet jeden Sonntag eine Wanderung in verschiedene Gebiete rund um Galway an, wodurch ich sehr viele schöne Landschaften in der Umgebung erkunden kann.

Emerald Isle

Irland wird nicht ohne Grund als „ die grüne Insel“ bezeichnet. Im Land, in dem mehr Schafe als Menschen leben, gibt es grüne Wiesen soweit das Auge reicht.  Die freien Wochenenden nutze ich, um viele Ausflüge in nahe gelegene Städte und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Besonders der Connemara Nationalpark oder die Cliffs of Moher werden mir dabei sehr lange in Erinnerung bleiben.

The Beast from the East

Dass das Wetter in Irland sehr wechselhaft ist, war mir bereits vor meinem Abenteuer bewusst. Regen steht hier quasi an der Tagesordnung. Doch leider hat sich das Wetter seit ich hier lebe nicht gerade von seiner besten Seite gezeigt. Im September wurde ich mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen begrüßt, die ich von Irland nicht erwartet hätte. Doch ab Oktober bekam ich hautnah zu erfahren, dass auch die beste Regenjacke dem irischen Regen nur schwer standhalten kann und ein Regenschirm total überflüssig ist. Mitte Oktober zog dann auch noch der Sturm Ophelia mit bis zu 160 km/h über die Insel.

Anfang März, als schließlich alle mit dem Frühling rechneten, kam „The Beast from the East“, wie der Sturm liebevoll von den Iren und Briten genannt wurde. Dieser brachte den stärksten Schneefall seit 1982 nach Irland und versetzte das ganze Land in einen Ausnahmezustand. Dort ist nämlich kaum jemand auf Schnee vorbereitet , da die Temperaturen im Winter normalerweise nicht unter 5°C fallen. Aufgrund dieser beiden Wetterereignisse wurden die Universität sowie zahlreiche Supermärkte und öffentliche Einrichtungen geschlossen und die Bevölkerung sollte möglichst zu Hause bleiben.

Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen und genutzt habe. Einen Auslandsaufenthalt kann ich jedem empfehlen, der bereit für ein Abenteuer ist und einmal das Studentenleben an einer ausländischen Uni erleben möchte. Ich freue mich auf die restliche Zeit auf der schönen Insel, doch schon jetzt ist mir klar: Meinen Auslandsaufenthalt werde ich so schnell nicht vergessen!

Autor: Tanja Ohr

Ausbildungsberuf: Technische Produktdesignerin
Alter: 18 Jahre
Hobbys: Jazz-Tanzen
Wohnort: Weldingsfelden
Lieblingsessen in der Kantine: Gyrosteller

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