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Von China nach Deutschland über die USA nach Ingelfingen

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Von Siyuan Liu | Praktikant und Werkstudent im Systemhaus Ingelfingen | 15.10.2020

Mein Name ist Siyuan Liu und ich studierte von September 2011 bis Dezember 2016 an der Purdue Universität.

 

SUPER Exkursion durch das Systemhaus

Die Firma Bürkert – das Systemhaus im Speziellen – habe ich erstmals im Sommer 2014 durch das sogenannte „SUPER Programm“ kennengelernt. Das ist ein Forschungs-Programm, das sich an Bachelor- und Master-Studenten von ausgewählten internationalen Partneruniversitäten der Universität Stuttgart richtet. Die Studentinnen und Studenten können aus einer Vielzahl von verschiedenen Projekten wählen, welches sie am meisten interessiert. Das SUPER Programm wird teilweise von der Christian Bürkert Stiftung finanziert, weshalb unsere Programmkoordinatorin einen Ausflug in das Systemhaus organisiert hat.

Bei Bürkert angekommen wurde uns das Unternehmen, deren Geschichte, Aufgaben und Produkte vorgestellt. Anschließend bekamen wir eine Führung durch das Systemhaus und hatten die Gelegenheit zu entdecken, woran die Ingenieure dort arbeiten und wie eine typische kundenspezifische Lösung aussieht. Am Ende der Führung wurde gefragt, ob jemand Interesse an einem Praktikum im Systemhaus habe. Aufgrund der positiven Erfahrung während der Führung, habe ich mich für dieses Praktikum beworben und bin sehr froh darüber, dass Bürkert eine geeignete Stelle für mich gefunden hat.

 

Zum Praktikum nach Deutschland

Zum Start des Praktikums reiste ich 2015 nach Deutschland und verbrachte ein halbes Jahr im Bürkert Systemhaus. Während dieser Zeit habe ich verschiedene Werke und Niederlassungen besucht, sodass ich ein breiteres, tieferes und klareres Verständnis über die Produkte und die Firma bekommen konnte. Ich durfte außerdem an hilfreichen Schulungen für CAD, System-Management und SAP teilnehmen.

Meine eigentliche Aufgabe war es, eine umfangreiche Anfrage von einem chinesischen Unternehmen zu bearbeiten. Der Kunde wollte eine kompakte Lösung entwickelt haben, um diese in seinem neuesten Brennstoffzellen-Auto zu installieren. Ich folgte dabei den Standard-Abläufen – von der Konzept-Erstellung, über das Ausfüllen des Pflichthefts, zur Prototyp-Entwicklung bis hin zur Kalkulation und dem vorläufigen Angebot an den Kunden.

Neben dieser Aufgabe und den Niederlassungs-Besichtigungen, habe ich auch die Chance bekommen, die deutsche Kultur zu erkunden und mein Deutsch zu verbessern. Allgemein war ich sehr zufrieden mit meinen Erlebnissen als Praktikant im Systemhaus, weil die Kolleginnen und Kollegen super freundlich und die Aufgaben in Bezug auf die Systementwicklung passend zu den Schwerpunkten meiner Uni waren.

Zum Endspurt zurück in die USA

Nach meinem Praktikum ging es für mich wieder zurück an meine Universität in den USA. Während des letzten Jahres meines Studiums blieb ich aber regelmäßig mit den Systemhaus-Kollegen in Kontakt und so entschied ich mich nach meinem Abschluss, zurück zu Bürkert nach Deutschland zu kehren, weil ich mich auf die Stimmung, die Kollegen und die Aufgaben, die ich im Systemhaus erwartete, sehr freute.

Das Abenteuer „Arbeitsleben“ beginnt

Genau wie ich es mir gewünscht hatte, arbeite ich nun seit Juni 2017 als Entwicklungsingenieur im Bereich „Gas“. Durch meine bereits gesammelten Erfahrungen als Praktikant fiel es mir leicht, mich an die Arbeit zu gewöhnen – die Abläufe kannte ich ja bereits. Aufgrund meiner Herkunft bearbeitete ich vielen Aufträge chinesischer Kunden und lernte dabei auch die Kollegen aus unseren chinesischen Niederlassungen besser kennen. Ich bin sehr froh, dass ich die Projekt-Verläufe durch eine einfachere Kommunikation erleichtern kann. In ihrer Muttersprache fällt es den Kollegen aus China natürlich leichter, uns die exakten technischen Anforderungen mitzuteilen. Gleichzeitig können wir schneller und wirksamer auf Kundenanfragen reagieren.

Während einer Dienstreise 2018 hatte ich sogar die Möglichkeit, die chinesischen Kollegen und die Niederlassung vor Ort persönlich kennenzulernen. Ich traf außerdem ein paar wichtige Kunden und besuchte drei lokale Messen. Dadurch entwickelte ich ein besseres Verständnis dafür, was unsere chinesischen Kunden suchen, was sie brauchen und wie ihre Mentalität ist. Außerdem erleichterte mir das persönliche Kennenlernen die Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Vertriebskollegen.

Danke Bürkert!

Ich bin sehr dankbar für die Chance, die ich bei Bürkert bekommen habe – sowohl als Praktikant als auch als Angestellter. Ich habe nicht nur meine technischen Kenntnisse, sondern auch mein Deutsch verbessert. Nun freue ich mich auf spannende Aufgaben und viele weitere Jahre mit Bürkert.

Autor: Siyuan Liu

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