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Von der Abschlussarbeit zum ersten festen Job

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Von Julian Schmidts | Abschlussarbeit und Berufseinstieg im Bereich IT

Wer sich heutzutage als angehender Berufseinsteiger die Stellenausschreibungen durchliest, wünscht sich wohl manchmal, die Zeit anhalten zu können, um währenddessen in Ruhe alles zu lernen und damit den heutigen Anforderungsprofilen gerecht zu werden. Warum also nicht bereits während des Studiums die Zeit produktiv nutzen, um Berufserfahrung zu sammeln, etwas Taschengeld zu verdienen, gleichzeitig den Abschluss voranzubringen und damit mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen?

Mein Name ist Julian Schmidts, ich bin 29 Jahre alt und habe an der Hochschule Karlsruhe den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik absolviert. Meine Karriere im Bereich „Leben“ startete ich in Heidelberg, der Ort, an dem ich geboren wurde. Die damals einzigen Anforderungen, mit denen ich konfrontiert war, bestanden darin, selbstständig zu atmen, von den Menschen in meiner Umgebung zu lernen und mich nach und nach weiterzuentwickeln, um eines Tages auf eigenen Beinen stehen zu können.

Mein Weg zur IT bei Bürkert

Durch die Arbeit als Werkstudent (Softwaretester) und im Rahmen des Pflichtpraktikums in einem Softwareunternehmen in Karlsruhe, konnte ich bereits erste praxisorientierte Einblicke in die Berufswelt bzw. in die IT bekommen. Für das Verfassen meiner Abschlussarbeit suchte ich deshalb im Internet gezielt nach dazu passenden Stellen innerhalb des Themengebiets „Testautomatisierung“ im unmittelbaren und erweiterten Umkreis. Dabei bin ich auf das Unternehmen Bürkert gestoßen, das mitten im naturumgebenen und mir damals noch unbekannten Ingelfingen am Rande des Kochers liegt.

Positiv angesprochen durch die Stellenbeschreibung, die genau meinen Vorstellungen entsprach, schickte ich meine Bewerbungsunterlagen ab und erhielt wenige Tage später eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Bei Bürkert angekommen unterhielt ich mich mit meinem jetzigen Vorgesetzten über meinen Werdegang, der inzwischen mehr aufwies als die ersten kindlichen Gehversuche, sowie über meine zukünftigen Aufgaben und Vorstellungen. Merklich motiviert und zufrieden verlies ich nach dem Gespräch mit einem guten Bauchgefühl das Unternehmen und sagte der Stelle innerlich bereits zu. Und das tat zum Glück auch Bürkert.

Abschlussarbeit bei Bürkert

Mit der Absolvierung der letzten Fachprüfung begann wenige Wochen später das letzte und fundamentalste Kapitel meines Studiums: Die Abschlussarbeit. Für viele Studenten eine Angelegenheit voller Ungewissheit und Herausforderungen, die jedoch auch viele Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten bietet sowie einen nahtlosen Übergang in die Berufswelt ermöglichen kann.

Voller Tatendrang machte ich mich also von Karlsruhe auf den Weg ins Kochertal und betrat zum ersten Mal das Büro, in dem ich jetzt gerade sitze und diesen Blogeintrag verfasse. Nach einem kurzen Einstiegsgespräch wurde mir ein Laptop in die Hand gedrückt, mit dem ich in Zukunft die noch leeren Seiten meiner Thesis füllen sollte. Ebenfalls auf dem Tagesplan stand eine längere Vorstellungsrunde durch den gesamten IT-Bereich. So konnte ich jedem „Hallo“ sagen, mich vorstellen und bekam schon erste Fragen beantwortet.

Mein Alltag als Student und Mitarbeiter

Mit der Abschlussarbeit soll geprüft werden, ob man in der Lage ist, ein real existierendes Problem bzw. eine Fragestellung selbstständig mit wissenschaftlicher Herangehensweise zu bearbeiten und daraus objektive Schlüsse zu ziehen. Die Unternehmens- und Arbeitskultur bei Bürkert fördert genau diese Aspekte, indem einem viel Freiraum und Vertrauen entgegengebracht wird, gleichzeitig aber auch die benötigten Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Begleitet wird das Arbeiten als Bachelorand durch einen regelmäßigen Austausch im Rahmen von zweiwöchigen Team-Meetings sowie Einzelgesprächen mit dem Teamcoach. Ziel ist es, den roten Faden beizubehalten und den Arbeitsaufwand auf die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, damit einer erfolgreichen Absolvierung der Thesis nichts im Wege steht. Meine Aufgaben und Arbeitszeiten konnte ich mir flexibel einteilen, sodass ich diese einfach mit den Terminen der Hochschule unter einen Hut bekam. Auch das Arbeiten von Karlsruhe und von zu Hause aus war dank der technischen Möglichkeiten kein Problem.

Teambuilding im schönen Hannover

Ein hervorzuhebendes Ereignis war die gemeinsame Fahrt des gesamten Bereichs nach Hannover, um unsere Niederlassung bzw. die dort ansässigen Kollegen zu besuchen. Abgerundet wurde der Ausflug mit einem Sightseeing-Trip durch die Stadt, einem gemeinsamen Essen und einer lustigen, abendlichen Aktivität (3D Minigolf). Unabhängig des Studentenstatus wurde ich fest in das Team eingegliedert und von allen wertgeschätzt – ein schönes Gefühl.

Eine spannende Zeit geht zu Ende

Am Ende meiner 5-monatigen Reise durch Literatur, Analysen, Recherchen und Implementierungen, hatte ich die Möglichkeit, meine Ergebnisse vor mehreren Kollegen aus der IT zu präsentieren, zu erläutern und aufkommende Fragen zu beantworten.

Gegen Ende der Vertragslaufzeit fragte mich mein Teamcoach schließlich, ob ich mir vorstellen könnte, über die Thesis hinaus bei Bürkert und damit weiter an meinem Thema zu arbeiten. Aufgrund der positiven Erfahrungen und dem angenehmen Arbeitsklima fackelte ich nicht lange und nahm das Angebot dankend an.

Ich bin im Nachhinein sehr froh, dass ich mich für die Abschlussarbeit bei Bürkert entschieden habe und dankbar für die wertvollen Erfahrungen und Eindrücke, die ich dabei sammeln konnte. In meinem Falle war die Abschlussarbeit der Türöffner in den berüchtigten „Ernst des Lebens“, der mir bisher sehr gut gefällt und gar nicht so ernst ist, wie ich dachte. :)

Autor: Julian Schmidts

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