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Von einem kleinen Dorf in die Hauptstadt Deutschlands – Leben und Arbeiten in der VKG Berlin

Von Maike Brand | 27.10.2022 

Wie sieht der Arbeitsalltag von Bürkert-Mitarbeitern in der VKG Berlin aus? Und wie ist ein Arbeitstag von Mitarbeitenden in Ingelfingen? Gibt es hier Unterschiede? Gibt es in der VKG Berlin ebenfalls eine firmeneigene Kantine? Und wie sieht das Gebäude der Niederlassung eigentlich aus? Um diese und weitere Fragen über das Leben und Arbeiten in der VKG Berlin beantworten zu können, habe ich Larissa Kleber, eine Mitarbeiterin von dort interviewt.

Larissa Kleber (22 Jahre) begann am 1. September 2019 ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Firma Bürkert, die sie im Februar 2022 nach 2,5 Jahren erfolgreich abschloss. Anschließend wurde sie als kaufmännische Kundenberaterin im Vertriebsinnendienst in der Niederlassung in Berlin übernommen. Zu ihren Aufgaben zählen die telefonische Betreuung und Beratung der Kunden, das Erfassen und Bearbeiten von Kundenaufträgen sowie die Bearbeitung von einfachen technischen Anfragen. Darüber hinaus ist sie auch zuständig für das Erstellen und Nachverfolgen von Angeboten.

Larissa, du arbeitest mittlerweile ja schon seit fast einem Jahr in der Vertriebsniederlassung in Berlin, kannst du sie uns kurz vorstellen?

Die Vertriebsniederlassung in Berlin wurde im Jahre 1990 gegründet und gehört ebenfalls wie der Vertrieb in Ingelfingen zur VKG. Den sechs Innendienstmitarbeitenden und zwei Teamcoaches in Berlin steht derzeit ein ca. 230m2 großes Büro zur Verfügung, das sich im Süd-Osten Berlins befindet. Neben den normalen Arbeitsplätzen enthält das Büro ebenfalls einen Besprechungsraum, eine Küche und Lagerräume. Eine Kantine gibt es in der Niederlassung in Berlin nicht, jedoch befinden sich einige Restaurants und Supermärkte in der Nähe, in denen man die Mittagspause verbringen bzw. sich etwas zu Essen besorgen kann.

Wie kam es dazu, dass du eine Stelle im Vertrieb in Berlin erhalten hast?

Ich komme aus einem kleinen Dorf mit ca. 400 Einwohnern und bin auch sehr froh, dort aufgewachsen zu sein. Dennoch wollte ich schon immer einmal für ein paar Jahre in einer Großstadt leben.

Durch die Umstrukturierung des Vertriebs in Cluster zum 1. Januar 2022 sitzen die Vertriebsmitarbeiter in der VKG Ingelfingen oder in den verschiedenen Vertriebsbüros, wie zum Beispiel in Berlin, München, Frankfurt oder Stuttgart, verteilt. Durch diese Clusteraufteilung macht es somit keinen Unterschied, von welchem Vertriebsstandort aus man arbeitet. Dadurch haben auch andere Azubis die Möglichkeit in eine Vertriebsniederlassung zu gehen. Durch diese Flexibilität des Arbeitsortes ist es auch immer wieder möglich ins Haupthaus nach Ingelfingen zurückzukommen. Ich kann es deshalb jedem nur empfehlen den Schritt zu wagen und in eine andere Niederlassung zu gehen - nutzt diese Chance, es lohnt sich!

Aber warum gerade Berlin?

Ich war schon öfters für ein paar Tage in Berlin und habe mich dabei in die Stadt und das Stadtleben verliebt. Als dann im Laufe des zweiten Ausbildungsjahres das Übernahmegespräch mit meiner Ausbilderin anstand, durfte ich meine Wunschbereiche nennen, in denen ich mir vorstellen konnte in Zukunft zu arbeiten. Da es mir während meiner Ausbildung am Besten im Vertrieb gefallen hatte, nannte ich diese Bereich meiner Ausbilderin Frau Bieniek als Priorität 1. Zusätzlich fügte ich hinzu, dass ich es mir auch vorstellen könnte, in der Niederlassung in Berlin zu arbeiten. Meine Ausbilderin leitete meinen Wunschbereich, wie bei allen kaufmännischen Azubis, an den Bereich Human Resources weiter, die sich nach möglichen freien Stellen umschaut. Als mir dann im nächsten Gespräch eine offene Stelle im Vertrieb in Berlin angeboten wurde, konnte ich es kaum glauben. Vor der finalen Entscheidung wurde mir jedoch noch ein Praktikum in der Niederlassung angeboten, um die Niederlassung und die Kollegen vor Ort kennenzulernen. Da mir auch das Praktikum sehr gut gefallen hatte, entschied ich mich, meine einmalige Chance zu nutzen und nach Berlin zu ziehen. Ich bin nach wie vor sehr dankbar, dass Bürkert so auf meinen Wunsch eingegangen ist und sie es mir ermöglichten, meinen Traum zu verwirklichen.

Man wird ja bereits sechs Monate vor Ausbildungsende im Übernahmebereich eingelernt. Zu dieser Zeit hattest du aber noch Berufsschule in Künzelsau. Wie wurde deine Einarbeitungszeit organisiert und wie war deine Einführungszeit in Berlin?

Wie auch alle anderen Azubis wurde ich sechs Monate vor Ausbildungsende im entsprechenden Übernahmebereich eingelernt. Die ersten drei Monate (September bis November 2021) fand dies im Vertrieb in Ingelfingen statt, da ich zu dieser Zeit noch die Berufsschule in Künzelsau besuchte. Hier konnte die Einarbeitung problemlos erfolgen, da die Aufgaben eines kaufmännischen Innendienstes unabhängig vom Standort identisch sind.
Erst nachdem ich meine schriftlichen Abschlussprüfungen im November geschrieben hatte und somit keine Berufsschule mehr stattfand, bin ich an den Standort in Berlin gewechselt. Hier wurde ich von den Kollegen freundlich empfangen und aufgenommen. Zusätzlich habe ich eine Patin bekommen, die mich bis heute bei offenen Fragen unterstützt. Aber auch an meine anderen Kollegen konnte ich mich wenden und sie stehen mir bei Fragen immer zur Seite - dafür vielen Dank.  

Im Februar 2022 hatte ich dann noch meine mündliche Abschlussprüfung für die ich wieder für eine kurze Zeit in meine Heimat zurückgekehrt bin.

Wie sieht dein Arbeitsalltag in der VKG Berlin aus? Welche Unterschiede gibt es zur Hauptniederlassung in Ingelfingen?

Mein Arbeitsalltag in Berlin unterscheidet sich nicht wirklich von dem Arbeitsalltag in Ingelfingen. Die Prozessabläufe, Arbeitsbedingungen und Regeln sind unabhängig vom Standort identisch. Der einzige Unterschied ist, dass manche Aufgaben, für die es in der Hauptniederlassung einen separaten Bereich gibt, hier in der Niederlassung von den Vertriebsmitarbeitern übernommen werden müssen (z. B. die Post).

Dein Leben besteht nicht nur aus Arbeiten – Wie verbringst du deine Freizeit?

Zu Beginn musste ich mich erst einmal an das Leben in der Großstadt gewöhnen. Es war schon eine Umstellung im Gegensatz zu meinem bisherigen Leben auf dem Dorf. Deshalb habe ich in den ersten Monaten erst einmal Berlin erkundigt.

Da ich seit neun Jahren Fußball spiele, war deshalb schnell für mich klar, dass ich auch in Berlin wieder in einer Fußballmannschaft mittrainieren möchte. Hier konnte ich dann die ersten Kontakte, mit denen ich auch gerne neben dem Spielfeldrand etwas unternehme, knüpfen. Auch mit den Mitbewohnern meiner WG oder weiteren Freunden, die ich hier in der Zwischenzeit gefunden habe, verbringe ich gerne meine Freizeit.

 

Meine Berliner Kollegen geben mir auch immer wieder tolle Insidertipps, wie ich mein Wochenende in Berlin verbringen kann. Von vielfältigen Angeboten in Sachen Kultur, Sehenswürdigkeiten und Unterhaltung bis hin zu Musik und Mode ist hier für jeden etwas dabei. Berlin ist eine Stadt, in der es einem nie langweilig wird. Dennoch bin ich auch immer wieder froh, wenn es für mich für ein paar Tage zum Heimatbesuch nach Hohenlohe geht, um meine Familie und Freunde wiederzusehen.

 

Vielen Dank an Larissa für das Interview und weiterhin viel Erfolg in Berlin!

               

Autor: Maike Brand

Ausbildungsberuf: Industriekaufffrau
Alter: 18
Hobbys: Fußball spielen
Lieblingsessen in der Kantine: Currywurst mit Pommes

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