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„Es lohnt sich immer, in Menschen zu investieren“

Um geflüchteten Mitbürgern den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, wurde Anfang 2017 mit dem Projekt QIP (Qualifikation, Integration, Perspektive) ein integratives Qualifizierungsprogramm ins Leben gerufen. Hierbei erlernten die Praktikanten die Grundkenntnisse der Elektro- und Metalltechnik sowie die dazugehörigen deutschen Fachbegriffe. Ein Erfolgsrezept, wie die Zahlen belegen: Bereits fünf Teilnehmer der Initiative befinden sich mittlerweile in einer Festanstellung bzw. Berufsausbildung bei dem Fluidikspezialisten, viele weitere Teilnehmer sind nun bei zahlreichen anderen Unternehmen im Hohenlohekreis beschäftigt. Mit einem letzten Kurs wurde das Projekt im Oktober beendet, da die Nachfrage für den Moment gedeckt zu sein scheint.

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Perspektive bieten – das Motto der Qualifizierungsmaßnahme verdeutlicht den klaren Standpunkt des Fluidikspezialisten Bürkert zur Flüchtlingsthematik, denn die Willkommenskultur wird im Unternehmen und bei den Gesellschaftern großgeschrieben.

Im Rahmen eines jeweils dreimonatigen Praktikums erwarben die Teilnehmer der QIP-Kurse die grundlegenden Fertigkeiten aus den Bereichen Metall und Elektro in einer Kombination aus Theorie und Praxis, ergänzt durch begleitenden Deutschunterricht. Drei Jahre lang lief die Initiative mit dem Ziel, Asylberechtigten und anerkannten Geflüchteten sowie Asylbewerbern und Geduldeten mit Arbeitsmarktzugang den Einstieg in den regionalen Arbeitsmarkt durch die Teilnahme an einem Integrationspraktikum zu erleichtern und damit eine Perspektive für eine sichere Zukunft zu bieten. Und das mit Erfolg: Die meisten Absolventen konnten mittlerweile an Unternehmen aus der Region weitervermittelt werden, und auch Bürkert selbst hat mittlerweile fünf Teilnehmer fest angestellt. Über die Gesamtlaufzeit fanden 9 Kurse mit 79 Geflüchteten aus 13 verschiedenen Ländern statt.

Zu den Erfolgsgeschichten des uneigennützigen Projekts gehört beispielsweise Abubakr Safizada aus Afghanistan, der 2018 an der QIP-Maßnahme teilnahm und nun eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer bei Bürkert absolviert. „Nachdem ich Ende 2017 nach Deutschland kam, war QIP das Beste, was mir passieren konnte“, erzählt er über seine Erfahrungen mit dem Programm. „Neben vielem Fachlichen habe ich auch das deutsche Arbeitssystem, die Ausbildung in Deutschland sowie das Leben hier kennengelernt. Durch das Praktikum habe ich schon einige Kenntnisse (z.B. feilen, bohren, sägen), die mir jetzt in meiner Ausbildung sehr helfen. QIP war für mich eine unvergessliche Zeit!“ Auch Emad Husain Hafez aus Syrien weiß den Wert der Qualifizierungsmaßnahme zu schätzen: „Nach meiner Flucht nach Deutschland hat mir QIP sehr geholfen, die Bedeutung von Arbeit in Deutschland zu verstehen und mich wieder an diese Arbeit zu gewöhnen, da ich in Syrien als studierter Maschinenbauingenieur zuletzt nur Führungspositionen hatte. Die Ausbilder Michael und Alex haben mir sehr geholfen, sie sind meine Freunde geworden und ich halte den Kontakt bis heute. An meinem neuen Arbeitsplatz habe ich zum Glück genauso nette Kollegen wie bei Bürkert.“

„Es lohnt sich immer, in Menschen zu investieren“, so Andreas Bürkert, Sprecher der Gesellschafter der Bürkert-Gruppe, der die Aufnahme und gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen und Asylbewerben als zentrale Zukunftsaufgabe der Gesellschaft sieht. Er ist stolz und dankbar für das vielfältige Engagement der verschiedenen Beteiligten bei Bürkert, die das Projekt zu einem echten Erfolg gemacht haben.

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