Die Aperolmaschine

Von Pia Egner | 01.09.2025
Lara Dierolf hat ihr kooperatives Studium in Elektrotechnik absolviert und im Rahmen Ihrer Studienarbeit mit ihrer Kommilitonin eine automatisierte Aperolmischanlage entwickelt.
Wie kam es zu der Idee?
Lara hörte im Bekanntenkreis von einer Aperolmischanlage, die im Skiurlaub zum Einsatz kam. Da sie und ihre Kommilitonin Sofie Wacker ein Projekt an ihrer Hochschule benötigten, waren beide direkt begeistert, eine Maschine zu konstruieren, welche das Mischen von Cocktails und das Einhalten des richtigen Rezepts erleichtert. Zudem handelt es sich um ein perfektes Projekt mit umfangreicher Konstruktion, Software und Elektronik.
Durchführung
Das Projekt umfasste einen umfangreichen Konstruktionsteil. Die größte Herausforderung hierbei bestand in der Entwicklung dichter Ventile, die vollständig mit einem 3D-Drucker gefertigt und über einen Servomotor angesteuert werden können. Die Software wurde mithilfe eines Arduinos umgesetzt, welcher integrierte Waagen auswertet und Motoren zur Dosierung ansteuert. Für die Elektronik wurde eine Leiterplatte entworfen und gefertigt, die sich innerhalb der Maschine befindet.
Ziel war es, mithilfe einer Powerbank eine mobile Maschine zu entwickeln, die per Knopfdruck den perfekt gemischten Aperol ausgibt. Dies wurde erfolgreich umgesetzt.
Fazit
Da der Wunsch groß war, eine funktionierende Aperolmischmaschine zu bauen, stecken viel Spaß und Leidenschaft, aber auch Zeit und Ehrgeiz in diesem Projekt. Es ist jedoch anzumerken, dass die Komponenten aufgrund des 3D-Druckverfahrens nicht lebensmittelecht sind und die Maschine somit nur für den Privatgebrauch geeignet ist.
