Interview mit Alex

Von Julian Pfleger | 18.06.2026
Alex ist 28 Jahre alt und hat 2025 seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration erfolgreich bei Bürkert abgeschlossen.
Warum hast du dich für die Ausbildung zum Fachinformatiker entschieden und warum bei Bürkert?
Ich hatte schon vor der Ausbildung ein grundlegendes Interesse an Informatik und beschäftige mich auch privat viel damit. Daraus die Ausbildung zu machen, war für mich der logische nächste Schritt.Bürkert kannte ich bereits, weil ich schon vor meiner Ausbildung hier gearbeitet habe. Die Firma und vor allem die Menschen haben mir so gut gefallen, dass ich gar nicht mehr weg wollte. So lag es nahe, auch die Ausbildung hier zu starten.
In welchem Bereich arbeitest du aktuell und welche Aufgaben hast du dort?
Ich bin in der IT-Administration, im DataCenter Team, tätig und betreue eine sehr heterogene Infrastruktur. Dazu gehören Linux-Server auf Basis von Rocky Linux und RHEL sowie unsere VMware-Umgebung mit vSphere und vCenter.
Ein großer Teil meiner Arbeit dreht sich um Automatisierung und Dokumentation. Mit Ansible und Rundeck automatisiere ich wiederkehrende Abläufe, und über NetBox/IPAM sowie in unserem Wiki dokumentieren wir unsere Infrastruktur mit über 2.000 Geräten.
Dazu kommt das klassische Tagesgeschäft: von der Firewall-Konfiguration über die Erweiterung von Speicherplatz bis hin zur Bearbeitung von Support-Tickets. Der Mix macht die Arbeit abwechslungsreich.
Was sind deine Pläne bei Bürkert?
Mich reizt vor allem das Thema Automatisierung und Infrastructure-as-Code. Mein Ziel ist es, Abläufe weiter zu zentralisieren und sauber zu orchestrieren, statt verstreute Einzellösungen zu pflegen.
Technologien wie Ansible und OpenTofu spielen dabei eine zentrale Rolle. Da entwickelt sich gerade viel, und genau das möchte ich bei Bürkert weiter vorantreiben.
Darüber hinaus würde ich gerne den Techniker in meinem Fachbereich machen, um mich fachlich weiter zu qualifizieren und mein Wissen noch breiter aufzustellen.
Was war dein Highlight bei deiner Zeit bei Bürkert?
Mein Highlight ist unsere aktuelle Migration von VMware auf Proxmox. Das ist ein größeres Projekt, bei dem viele Teile zusammenkommen – von der Planung bis zur technischen Umsetzung.
Spannend ist daran, dass man wirklich Verantwortung übernimmt und am Ende sieht, wie aus der Planung eine laufende Umgebung wird.
Würdest du deine Ausbildung weiterempfehlen und was sind deine Tipps für die Zeit in der Ausbildung?
Ja, uneingeschränkt. Die Ausbildung bietet einen sehr praxisnahen Einstieg und man bekommt früh die Möglichkeit, an echten Aufgaben mitzuarbeiten.
Mein wichtigster Tipp: Bau dir ein eigenes kleines Testumfeld zuhause auf.
Nichts bringt mehr, als Dinge selbst auszuprobieren, kaputtzumachen und wieder zum Laufen zu bringen.
Und ganz wichtig: Fragen stellen und alles dokumentieren. Niemand erwartet, dass man alles weiß – aber wer nachfragt und seine Lösungen festhält, lernt deutlich schneller.
Vielen Dank Alex, für deine Tipps und das aufschlussreiche Interview!
