Interview mit Ralf Beck

Von Mateo Stein | 08.09.2025
Ralf ist 28 Jahre alt und hat 2017 seine Ausbildung als Industriekaufmann mit Fachhochschulreife bei Bürkert erfolgreich abgeschlossen.
In welcher Abteilung hast du nach deiner Ausbildung als Industriekaufmann angefangen?
Nach meiner Ausbildung habe ich zwei Jahre lang in der Disposition gearbeitet. Dort konnte ich wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und mein Wissen vertiefen.
Wieso bist du dann ins Controlling gewechselt und was sind deine Hauptaufgaben?
Schon in der Schule haben mir Aufgaben im Bereich Controlling besonders viel Spaß gemacht. Während meines Abteilungsdurchlaufs hat mir das Controlling am besten gefallen. Als ich dann mitbekommen habe, dass in diesem Bereich eine Stelle frei wurde, war es für mich klar, dass ich den internen Wechsel machen werde.
Meine Hauptaufgabe besteht darin, im September die Budgetplanung für das kommende Jahr zu erstellen. Im Frühjahr und Herbst prüfen wir, ob die geplanten Budgets eingehalten wurden. Zudem mache ich den Jahresabschluss, also die Zusammenfassung am Ende des Jahres, die zeigt, wie es Bürkert finanziell geht. Außerdem unterstütze ich die internationalen Produktionsgesellschaften dabei, die in Deutschland etablierten Strukturen auch international zu übernehmen. Darüber hinaus sind wir die zentralen Ansprechpartner für alle finanziellen Themen rund um Bürkert.
Was hast du nach deiner Ausbildung für Weiterbildungen gemacht?
Ich habe ein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre an der Hamburger Fernhochschule begonnen. Besonders spannend war, dass das Studienzentrum an der Würth Academy in Gaisbach lag. Die Vorlesungen fanden immer freitags und samstags statt. Zusätzlich habe ich den Ausbilderschein gemacht und befinde mich aktuell im Masterstudium.
Was gefällt dir so sehr an Bürkert, dass du nach all den Jahren noch hier bist?
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Aufgabenbereich und schätze die familiäre Atmosphäre bei Bürkert sehr. Das Unternehmen ist überall präsent, und das Netzwerk, das ich mir über die letzten elf Jahre aufgebaut habe, ist unglaublich wertvoll.
Egal zu welchem Thema – ich habe in jeder Abteilung einen Ansprechpartner. Auch außerhalb des Arbeitsalltags pflegen wir den Kontakt, sei es bei sportlichen Aktivitäten am Wochenende oder bei gemeinsamen Festen. Ein Highlight ist die jährliche Bürkert-Skiausfahrt, bei der ich mit rund zehn Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen in die Berge fahre. Das stärkt den Zusammenhalt und macht einfach Spaß.
Was geht bei dir im Kopf vor, vor dem Geschäft noch Joggen zu gehen?
Joggen vor der Arbeit ist für mich ein perfekter Start in den Tag. Nach dem Sport fühle ich mich immer energiegeladen und ausgeglichen. Wir treffen uns ein- bis zweimal pro Woche, meistens zu dritt. Unser Lauf beginnt um 6:30 Uhr, und um 8:00 Uhr sind wir am Arbeitsplatz – bereit für alles, was der Tag bringt.
Besonders schön ist, dass man beim Laufen nicht nur gemeinsam aktiv ist, sondern auch ins Gespräch kommt. Egal ob über aktuelle Themen wie die Betriebsversammlung, das letzte Townhall-Meeting oder über persönliche Dinge – die Atmosphäre ist locker und offen. Es ist eine tolle Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen besser kennenzulernen und den Teamzusammenhalt zu stärken.
Vielen Dank Ralf Beck für deinen Einblick in deinen Arbeitsalltag!


